Berufspädagoge und HR Zertifikatskurse
Zertifikatslehrgänge

Effizienzsteigerung durch moderne Zertifikatslehrgänge

 

Die betriebliche Weiterbildung befindet sich in einer Sackgasse. Unterschiedliche Gründe sorgen dafür, dass die Qualität der meisten Maßnahmen tendenziell sinkt. Die Gründe dafür liegen in der Hypercompetitionwelt, die sich immer komplexer und unüberschaubarer darstellt und immer schnellere Produkt- und Prozessinnovationen hervorbringt. Erfahrungs- wissen und Vergangenheitswissen ist durch ein neues Bildungsdenken das die Kompeten-zen künftig auftretende Probleme zu lösen, entwickelt, zu ersetzen.  Das ist in den vergangenen Jahren nicht ausreichend geschehen, weil nicht erkannt wird, dass klassisches Bildungsdenken und die daraus folgenden Maßnahmen der betrieblichen Bildung kaum noch Früchte tragen und sich immer mehr der Nutzlosigkeit nähern. Betriebliche Weiterbildung kann heute zu echten Wettbewerbsvorteilen führen, das bedeutet allerdings alte Zöpfe möglichst schnell abzuschneiden die Hand an der Vergangenheit loszulassen, weil beide Hände für die Zukunft gebraucht werden.

 

Steigende Handlungsanforderungen und sinkende Weiterbildungsqualität.
Die Handlungsanforderungen in über 60% der Jobs (KfW-Studie 2021) sind gestiegen und werden in den kommenden 5-8 Jahren weiter deutlich ansteigen. Die Weiterbildung hat sich vom Wesen her kaum geändert. Sie ist nach wie vor stark rezeptiv und trainerzentriert ausgerichtet, die Hauptzielsetzung bleibt Wissenserwerb. Deshalb findet auch in den allermeisten Fällen bei der Maßnahmenkonzeption keine klare lernzielorientierte Taxonomierung statt. Deshalb bleibt unklar, bei welcher Lerntiefe inhaltliche Ausrichtungen enden.

                                                                                                                                                                                 





















Zukunftslernen heißt, komplexer werdende Probleme lösen können.
Die meisten Maßnahmen betrieblicher Weiterbildung gehen über die beiden Stufen „Know“ und „Know How“ nicht hinaus und dienen wie schon erwähnt, nur dem Wissenserwerb und können auch keinen Beitrag zum Kompetenzerwerb oder zur Kompetenzentwicklung leisten. In der  heutigen Zeit springen diese Maßnahmen zu kurz, weil Handlungsanforderungen in sehr vielen Jobs massiv steigen und durch höhere Komplexität neu Herausforderungen mit sich bringen, die  nicht mit Hilfe rezeptiver Trainings eigenständig gemeistert werden können. Rezeptive Trainings und Wissenserwerb sind vergangenheitsorientiert und es fehlen die entscheidenden Phasen des „Show how“ und „Do“ um zur zukunftsorientierten Kompetenzentwicklung und der Bewältigung komplexerer Aufgaben beitragen zu können.  Viele digitale Maßnahmen, die in der Pandemiezeit sehr oft laienhaft durchgeführt wurden, haben bestenfalls ein kurzes Rauschen hinterlassen aber nur in seltensten Fällen zu Kompetenzentwicklung oder zu nennenswertem Praxistransfer geführt.
Diese,  meist sehr laienhaft aufgesetzten Maßnahmen waren zudem dem Image digitaler Weiterbildung, bei den Teilnehmern, nicht dienlich.    

Weiterbildungsqualität verlangt ganzheitliches Bildungscontrolling
Obwohl seit vielen Jahren die Prognose gestellt wird, Bildungscontrolling sei für die Zukunft der betrieblichen Weiterbildung unverzichtbar, wird in den Unternehmen mit Ausnahme einiger Großunternehmen kaum aussagekräftiges und ganzheitliches Bildungscontrolling durchgeführt.     Evaluation und Bildungscontrolling beschränken sich in über 90% der Unternehmen (Quelle BIBB 2010) auf Laienevaluation unter Verwendung weicher Faktoren. Das bedeutet, Personaler und Führungskräfte führen lediglich Teilnehmerbefragungen direkt nach der Maßnahme durch, die Entwicklung und Anwendung harter Faktoren (z.B. Kennzahlen) hat sich ebenso wie die Überprüfung der Lernleistungen (z.B. durch Tests oder Arbeitsproben) leider nicht weiterentwickelt. Die Überprüfung durch Teilnehmerbefragung entspricht bei weitem nicht den Anforderungen nach Objektivität, Validität und Reliabilität.
Sie geben darüber hinaus keinen Anhaltspunkt für den Praxistransfer. Der Praxistransfer ist und bleibt somit das Nadelöhr in der betrieblichen Weiterbildung, weil lernen schon bei „know how“ endet und Bildungscontrolling nicht stattfindet. Wie sollen Bildungsmaßnahmen verbessert werden, wenn gar nicht ersichtlich wird, wie gut oder schlecht sie sind. Wie soll die Leistung eines Trainers gemessen werden, wenn der Lerntransfer nicht überprüft wird. Versprechen, die von Trainer gemacht werden, können kaum überprüft werden. Das führt dazu, dass Leistungsversprechen abgegeben werden, die nicht überprüfbar sind. Der Auftraggeber ist nicht darauf eingerichtet, eine objektive Überprüfung durchzuführen.

 

E-Learning und Blended-Learning verändern sich grundlegend. 
E-Learning alleine kennt heute verschiedene Formate, die sich hauptsächlich dadurch unterscheiden, welche Zielsetzungen sich erreichen lassen.
                                                                                                                                                                                               


























Mit der Überlegung, welche Zielsetzungen sich mit den einzelnen Formen des digitalen Lernens erreichen lassen verändert sich der Blickwinkel, weil die einzelnen Formate desdigitalen Lernens unterschiedliche Kosten verursachen. Nach Erstellung der Grobkonzeption für eine Bildungsmaßnahme können durch die Auswahl der richtigen Formate Kosteneinsparungen bis zu 60 % pro Maßnahme, bei gleichzeitiger Nutzenverbesserung in Form höheren Lerntransfers erzielt werden.Neuere Techniken im Bereich „virtueller Classroom“ lassen sehr effiziente Bildungsmaßnahmen im digitalen Bereich zu, um die Stufe des „Show how“ komplett zu erfüllen. Somit kann sich bei Blended Learning Maßnahmen der Präsenzteil voll auf die Stufe „Do“ konzen-trieren. Derzeit findet die Stufe „Do“ in der betrieblichen Weiterbildung viel zu selten statt. Das die Ausrichtung der betrieblichen Weiterbildung sich in Zukunft mehr auf Entwicklung von Kompetenzen konzentrieren muss, ist unbestritten. Doch dazu bedarf es anderer didaktischer Designs, als die, die wir heute praktizieren. Schon heute ist ein großer Teil der Weiterbildungsmaßnahmen in den Betrieben frei von Nutzen, sprich nutzlos. Investitionen die kaum Ergebnisse einfahren. Das Schlimme ist, dass Unternehmen wegen des fehlenden ganzheitlichen Bildungscontrollings, den wahrhaftigen Nutzen von Bildungsmaßnahmen nicht wirklich ermitteln können.

Zertifikatslehrgänge, moderne Zukunftsstrategie für betriebliche Weiterbildung?
Keine Frage, die Zertifikatslehrgänge in der beruflichen Weiterbildung nehmen derzeit in Deutschland deutlich zu. Jedoch werden sie oft kritisch betrachtet. Viele Personaler und Personalentwickler sind der Ansicht, dass es nur darum geht einen Schein bzw. eine Fortbildung nachweisen zu können. Das es aber den Teilnehmern bei der ganzen Zerti-fikatsblase nicht wirklich um Kompetenzentwicklung geht, sondern nur um den Nachweis einer Teilnahme an einen Kurs. Selbst gehöre ich auch zu den harten Kritikern bisheriger
Zertifikatskurspraktiken. Dennoch bin ich gerade durch die Möglichkeiten begeistert, die sich durch die Schaffung sinnvoller Zertifikatskurse in einer  Blended-Learning-Durchführung ergeben. Die oben aufgeführten Schwachpunkte in der betrieblichen Weiterbildung, Beschränkung auf rezeptive Trainings, kaum ganzheitliches Bildungscontrolling und optimaler Fortmatrix zur Qualitätsverbesserung und zur Kostenoptimierung können einfach und schnell erreicht werden. Die Idee hat uns bei der BEST Bildungs-GmbH so inspiriert, dass wir zunächst fünf IHK-Zertifikatskurse vollständig verändert haben und zwar so, dass sie kompetenzbildend sind und die Umsetzung in die Praxis durch arbeitsintegrierte Lernelemente (Training near the Job) zu deutlich höheren Nutzen führen..

Die Kurse wurden unter dem Hauptkriterium möglichst höher Effizienz optimiert. Das interessante an der Konzeption ist ein einheitlicher Wissenserwerb der dann durch individualisierbare Wissensverarbeitung und Problemlösungen weitergeführt wird. Da bedeutet, dass sich die Maßnahmen auch firmenintern durchgeführt werden können und dabei sehr spezifisch und zielgenau auf die Belange der jeweiligen Unternehmen eingehen können. Die Zertifikatstest erfolgen nicht mehr in Form von Multiple-Choice-Fragen, die nur den Wissenserwerb zum Zeitpunkt des Tests belegen.
                                                                                                                                                                                                                           



































































Quelle: BEST Bildungs-GmbH, Broschüre "Zertifikatslehrgänge" Waldkappel 2021


Der Kompetenzerwerb bleibt dabei völlig unerforscht. Die Zertifikatstests in unseren Kursen erfolgt in zwei Schritten. Der 1. Schritt ist die Durchführung eines Projektes bei dem die Fähigkeit Lösungen für Problemstellungen zu finden, nachgewiesen werden muss. Im zweiten Schritt belegen die Teilnehmer ihr Können, in Form einer Arbeitsprobe, die sich auf Lehrgangsinhalte bezieht. Firmeninterne Kurse können bei der BEST Bildungs-GmbH ab 4 Teilnehmer gebucht werden. Dabei steht auch die Möglichkeit zwischen einem IHK-Zertifikat oder einem CEA-Zertifikat zu wählen. Bei dem CEA-Zertifikat handelt es sich um eine Zertifizierung in Anlehnung an DIN ISO 1704 und gilt als Kompetenznachweis. Eine Rezertifierung erfolgt alle drei Jahre.

Durch Änderung verschiedener Parameter können veraltete und angestaubt wirkende Zertifikatslehrgänge zu einer modernen Zukunftsstrategie in der betrieblichen Weiterbildung transformiert werden und zwar in der Form, dass sie der heute praktizierten betrieblichen Weiterbildung in den meisten Fällen überlegen sind. Betriebliche Weiterbildung intern zu transformieren kostet viel Zeit und Aufwand. Die modernen Zertifiktslehrgänge der BEST Bildungs-GmbH hingegen bringen kurzfristig, höhere Bildungseffizient, mehr Bildungsnutzen und sind Wegbereiter für die interne Weiterentwicklung der Weiterbildung.






Entscheidend ist wo lernen endet

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